Priel


Priel
Priel [pri:l], der; -[e]s, -e:
schmale, unregelmäßig verlaufende Rinne im Wattenmeer, in der sich auch bei Ebbe Wasser befindet:
die Priele füllen sich mit Wasser.

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Priel 〈m. 1schmaler Wasserlauf im Watt [nddt.; Herkunft ungeklärt]

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Priel, der; -[e]s, -e [aus dem Niederd., H. u.]:
schmale, unregelmäßig verlaufende Rinne im Wattenmeer, in der sich auch bei Ebbe noch Wasser befindet.

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Priel
 
[niederdeutsch], Piep, Ley [lai], Wasserrinne im Watt, verästelt sich landeinwärts. Die Priele bilden die Hauptwege für das bei Flut und Ebbe ein- und ausströmende Meerwasser. Sie können auch bei Tideniedrigwasser noch wassererfüllt sein. Vor ihrer Mündung in das Meer liegt jeweils eine Sandbank. Zu stärkerer Ausfurchung der Priele kommt es v. a. durch die Saugwirkung des Ebbestromes. Ein schiffbarer Priel heißt Balje (Balge, Wattstrom). Die Balje führt als Tief entweder direkt oder zwischen zwei Inseln durch ein Seegat in die offene See.

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Priel, der; -[e]s, -e [aus dem Niederd., H. u.]: schmale, unregelmäßig verlaufende Rinne im Wattenmeer, in der sich auch bei Ebbe noch Wasser befindet.

Universal-Lexikon. 2012.

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